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Graf Heinrich von Drachenfels - Mittelalterbegeistert war ich schon immer, was nicht zuletzt an meinem Stammbaum liegt, denn unser Geschlecht hat gräfliche Wurzeln und reicht einige Jahrhunderte zurück. Auch meine Liebe zu Pferden hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mehr über das Mittelalter wissen wollte und sodann die ersten Märkte besuchte. Hier hielt ich dann zum ersten mal ein echtes Schwert in den Händen und mein Interesse war nun nicht mehr aufzuhalten. Denn ich wollte nicht nur mit einem Schwert durch die Gegend ziehen, sondern diese Waffen auch selbst herstellen und die hohe Kunst des Schwertfechtens erlernen. So kam es denn auch, dass ich gemeinsam mit Radulf die ersten Kurse besuchte und anschließend gemeinsam mit ihm das Erlernte übte. Als wir denn eines abends in der Taverne saßen, nach einem ausgiebigen harten Schwerttraining, begab es sich, dass zwei Jungspunte auf uns zugeeilt kamen und wissen wollten, was wir denn mit den Waffen machen würden. Und schon wurden wir sie nicht mehr los, und sie folgten uns auf Schritt und Tritt. Seither unterrichten wir alle Interessierten und gehen gemeinsam auf die verschiedensten Märkte.
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Baron Radulf von Weinstein - Am Anfang fochten wir noch mit Würfeln. Dann erfuhren wir von Märkten aus der Zeit von Schwertern und Rüstungen. Da uns eine Werkstatt zur Verfügung stand, bastelten wir Rüstungsteile und fingen an zu schmieden. So erlebte ich bald die Mittelaltermärkte selbst als Ritter. Gerüstet und bewaffnet, doch ohne mit dem Schwert umgehen zu können, kam ich mir lächerlich vor. Endlich im Frühjahr 2000 hatten wir das Glück unseren ersten Kurs der alten Fechtkunst besuchen zu können. Seitdem mache ich regelmäßig Kurse dieser umfangreichen Techniken mit und lerne jedesmal dazu.
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Landvogt Lothar von Swarzenvelt - Vor fast 30 Jahren begab sich der aus dem bayerischen Nordgau stammende Ritter auf Befehl seines Lehnsherrn, Herzog Otto II. von Bayern, an die nördlichen Grenzen der Pfalzgrafschaft bei Rhein, und liess sich zunächst in Mainz, später im Rheinhessischen, in der Nähe von Alzey, nieder. Bei einem seiner Besuche auf den Burgen in diesem Landstrich, hier der Moschellandsburg, traf er bei einem Fest vor etwa 4 Jahren auf den Ritter Radulf von Weinstein aus Ingolheim. Schon bald besuchte er Herrn Radulf in Ingolheim, wo er dann auch den Herrn von Drachenfels kennen lernte. Nicht lange danach kam man überein, ein Schwertbündnis zu gründen, das den Namen die "Einherjer" tragen sollte. Fortan folgte er treulich bis dato seiner Bündnispflicht, wohin auch immer die Einherjer zogen oder gerufen wurden. Auf dem Büldnis ist er mit seinem holden Weibe Brigitte zu sehen.
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Elisabetha zur Childeburg - Als echtes Thüringer Mädel mache ich wie ich hoffe, meiner Namensgeberin, der heiligen Elisabeth zu Thüringen, keine allzu großen Sorgen. Ob es an meiner Herkunft, einer mittelalterlichen Stadt mit eigener Burg im nördlichsten Franken (bei Coburg) oder einfach nur an meiner extrovertierten Art und der tiefen Zuneigung zu Geschichte im Allgemeinen liegt – ich weiß es nicht. Fakt ist, dass ich bereits mit 14 Jahren angefangen habe, als Burgführerin die spannensten Geschichten aus der Ritterszeit der Heldburg meinem Publikum zu vermitteln und auch dort konnte ich schon meine Liebe zum mittelalterlichen Szenenspiel in Darbietungen selbst geschriebener Geschichten aus der Heldburger Chronik ausleben. Mit meinem Wegzug aus den Thüringer Landen lag dieses Hobby erst einmal brach. Mit Erstaunen und auch ein wenig Skepsis erfuhr ich dann von meinem Brüderchen, dass es auch in Ingelheim eine kleine Gruppe an Leuten gibt, die eine ähnliche Faszination zum Mittelalter entwickelten wie ich und dem „echten“ Schwertkampf fröhnten. Also, was hat meine Mutter immer gesagt: Nicht wundern, hingehen! Wie gesagt so getan. Ich ging zu einem Training der Gruppe, anschließend auf einen Markt (den 2005er in Bad Münster) und die Jungs hatten eine Frau (und vermutlich etliche Sorgen) mehr in der Gruppe. Aber ich habe meinen Spass gefunden – Leben wie im Mittelalter – dem Alltag entfliehen – Die Natur geniessen – einfach Mensch sein.
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Friedrich Rabenburg - Friedrich kam im Jahre des Herren 2004 nach einem langen Fußmarsch in eine Taverne, um sich dort einen guten Schluck Bier zu gönnen. Als er die Taverne betrat sah er 2 Gestalten am Ausschank, welche ihre Waffen mitgebracht hatten. Friedrich war natürlich sehr daran gelegen zu erfahren, warum die Recken soweit abseits von Kriegen und Unruhen Ihre Waffen in eine Schenke mitnahmen. Nach einem längeren Gespräch und einem guten Humpen Bier stellte sich heraus, dass ein Hinterzimmer der Taverne als Exerzierraum diente und die 2 Recken gerade ihr wöchentliches Waffentraining absolviert hatten. Friedrich beschloss sich ebenfalls im Umgang mit dem langen Schwert zu üben und schloss sich den Recken an. Seit jenem Tag legt Friedrich seine Sarwürkerzangen 3x die Woche beiseite, um an den Waffenübungen mit den anderen Einherjern Teilnehmen zu können.
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Alberich Rabenburg - Alberich traf kurz nach dem Osterafest die beiden lustigen Gesellen Friedrich und Phillip. Diese waren gerade auf dem Weg zu einer Waffenübung mit den restlichen Einherjern und hatten ihre Schwerter geschultert. Das machte Alberich neugierig und er fragte die beiden wohin sie wandern. Sie erzählten ihm das sie auf dem Weg zum Waffentraining waren. Daraufhin schloss er sich an und wurde direkt freundlich in der Gruppe willkommen geheißen, seitdem ist die Gruppe um einen Recken stärker.
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Philipp Rabenburg - Ja auch er ist ein Rabenburg - also einer der drei Brüder. Die Einherjer sind sehr abergläubig, daher mussten die jungen Ritter im Dreierpack auftauchen - und sind seither auch geblieben.
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Florianus
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Kathrin und Nanina - Diese zwei Goldstücke sind unser jüngster Nachwuchs. Um aber bei der Glückszahl drei zu bleiben, wie es die abergläubischen Völer so tun, haben wir noch einen jungen Recken an die Seite der Mädchen gestellt. Dieser passt aus dem Verborgenen auf die jungen Maiden auf, daher gibt es auch kein Foto hier zu sehen.
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NorveigTorbergsdatter - Fasziniert von Mittelalter und Schwertfechten zog ich schon vor vielen Jahren über Mittelaltermärkte und ließ mich von Handwerk und Schaukämpfen beeindrucken. Doch irgendwann genügte es mir nicht mehr bloß Marktbesucher zu sein, sondern ich wollte selbst Teil des Spektakels werden und das Fechten erlernen. Schon lange war ich mit Radulf und Heinrich bekannt und wusste um das Bestehen der Einherjer. So entschied ich mich, mich den Recken anzuschließen und das Kämpfen zu er lernen, um die tapferen Krieger bald auch mit meiner Klinge unterstützen zu können bis ich gegen Norden weiterziehe.
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Annakatarina von Schmittburg Freifrau von Husun
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Johan Löwenstein - Johan war in jungen Jahren ein guter Freund der Gebrüder Rabenburg. Zusammen haben sie viele Gelage erlebt und immer ordentlich einen gehoben. Eines Tages jedoch, zog es in auf eigene Wege. Doch wie das Schicksal so spielt, begab es sich, dass er den drei Brüdern wieder begegnete und es war wie in guten alten Zeiten. Damit die guten Zeiten nicht wieder zu Ende gehen, beschloss er, öfter mit den 3 die Sau raus zu lassen. Als er dann noch erfuhr, welchem Hobby die 3 nachgingen, war er sehr interessiert. Es dauerte eine Weile bis er überzeugt war, sich der Allianz anzuschließen und die Gruppe der Einherjer mit einer weiteren Klinge zu verstärken. Bis heute hat er diesen Beschluss nicht bereut, lang leben die alten und neuen Zeiten.
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Herold Harald: Unsere Gruppe könnte auf den Märkten nicht agieren, wäre ER nicht immer mit dabei: Der Herold. Mit seiner durchdringenden Stimme verschafft er uns vor dem Publikum Gehör und ebnet uns die Wege durch die Märkte. Denn sobald er seine Stimme erhebt, erzittern die Besucher vor Ehrfurcht und Angst. Aber man muss ihn nicht fürchten, den Herold Harald. Denn so mächtig auch seine Erscheinung sein mag, so groß und gütig ist auch sein Herz.
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